Geheimtipp Leydicke in Berlin Schöneberg

Gestern habe ich einen alten Schatz wiederentdeckt – ich war seit langer Zeit wieder einmal im Leydicke! Und genau das möchte euch gerne ans Herz legen. denn  wer etwas von dem alten Berlin erleben will, der sollte dort auf jeden Fall einmal hingehen…

Das Leydicke in der Mansteinstraße 4 in Berlin – Schöneberg hat eine lange und bewegte Geschichte.

 

Nicht nur die Inneneinrichtung scheint alte Berliner Geschichten zu atmen, auch der Wirt Raimon hat es in sich: Als waschechter Berliner, der die Kneipe in 4. Generation führt und dort natürlich auch aufgewachsen ist, kann er euch, wenn er dazu denn aufgelegt ist, Geschichten erzählen, wie nur Berlin sie kennt. Von der Nachkriegszeit und den Amerikanern, von den Hippies und der Studentenbewegung in den 60er Jahren und so vieles mehr …

Das Highlight ist, wenn sich alle paar Wochen die Leute zu einem der legendären Konzerte mit anschließender Party treffen, bei der es sich der Wirt Raimon nicht nehmen läßt, auch manchmal auf seinem Tresen zu tanzen.

Jedenfalls wird dann richtig abgerockt – meistens im Stil der 50er. Neben den wirklich guten Bands – in dem Fall waren es die Desperado 5 – ist vor allem das Publikum auch sehr spannend. Hier findet man wirklich Leute jeden Alters – man munkelt, es gibt sogar Exil-Berliner die die Reise aus ihrer neuen Heimat Mallorca nach Berlin zurück zweimal im Jahr nur wegen des Leydicke auf sich nehmen.

Noch ein kleiner Tipp am Ende: Die Fruchtweine von Leydicke sind sehr lecker – haben es aber in sich …. Es hat sich bewährt, auf den Parties beim Bier zu bleiben und die leckeren Fruchtweine lieber für zuhause mitzunehmen und sie dort in Ruhe zu genießen 😉

 

 

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