Kategorie-Archiv: Digitales

6 Dinge, die nur das Supernatural Fandom versteht

Es gibt Menschen, die sich eine Serie anschauen, weil sie sie gut finden oder die Schauspieler mögen – und dann gibt es Leute, die sich eine Serie 5-Mal, 10-Mal anschauen, jeden der Cast-Mitglieder und jede Zeile aus jeder Folge kennen…

Auch für die bereits seit 10 (!!) Jahren erfolgreiche Horror-Serie „Supernatural“ gilt das . Auch dort gibt es Menschen, die die Serie nicht nur mögen, sondern sie vergöttern. Im Gegensatz zu anderen Fangemeinschaften, gibt es jedoch einen Unterschied:  das Fandom ist nicht nur das „Supernatural Fandom“, sondern die #SPNFamily.

Wer vom Virus erfasst ist, wird oftmals seltsame Dinge tun und sagen, über andere Dinge lachen und einfach anders sein als alle anderen.

Ihr wollt ein paar Beispiele dafür? Here we go!

1. Ein Supernatural Fan weiß, dass man Salz nicht nur zum Würzen von Speisen nimmt, sondern sich lieber gleich kiloweise einen Vorrat davon zuhause anlegt.

salt

Quelle: https://www.pinterest.com/pin/227220743674178243/

2. Nein, die #SPNFamily ist nicht unhöflich und gemein, wenn sie sich gegenseitig als „Bitch“ oder „Jerk“  bezeichnen. Denn das sind die höchsten Lobpreisungen, die die #SPNFamily kennt.

Bitchjerk

Quelle: http://www.supernaturalwiki.com

3. Die Wörter „Idjits“ und „Assbutt“ zeugen nicht von fehlenden Englischkenntnissen, sondern sind wie „Bitch“ oder „Jerk“ ein liebevolles Kostewort für geliebte #SPNFamily Members.

idijts

Quelle: http://media.giphy.com/media/enPoiIvITuJDq/giphy.gif

 

assbutt

Quelle: https://www.pinterest.com/pin/486811040941991205/

4. Sobald ein Supernatural Fan „Carry on my Wayward Son“ von „Kansas“ hört, weiß er, dass es gleich sehr emotional wird. Im Gegensatz dazu stören ihn abgesäbelte Körperteile oder blutüberströmte Figuren eher weniger.

carry_on

Quelle: http://rebloggy.com/post/mygifs-supernatural-dean-winchester-jensen-ackles-im-so-proud-of-this-carry-on-m/86464544965

5. Supernatural Fans wissen, dass erstens nicht alle Einhörner friedlich sind

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Quelle: http://www.supernaturalwiki.com/images/5/5e/Impaled_by_Unicorn.jpg

und zweitens auch manchmal in menschlicher Gestalt auftauchen.

meg_s_unicorn_by_isaacsflower-d6rf7zh

Quelle: http://isaacsflower.deviantart.com/art/Meg-s-Unicorn-408856877

6.  Supernatural Fans fangen an zu lachen, sobald sie das Wort „Pudding“ hören.  Mehr sage ich dazu jetzt nicht, fragt einfach einen Fan eures Vertrauens 😉 (By the way, geht es euch auch so, dass ihr dann das Geräusch dazu in eurem Kopf hört?! ^^)

pudding

Quelle: http://38.media.tumblr.com/797ee8c77e72b1683d0c74a0addc9f3f/tumblr_nndj9tvJMw1u5orxno1_400.gif

 

… to be continued …. !!

 

 

 

 

Von Smartwatches und anderen Bedürfnissen

Momentan (vom 2. bis 5. März 2015) findet der Mobile World Congress 2015 in Barcelona statt. Groß wird darüber in allen Medien berichtet. Ich selbst bin nicht so der Mobile-Typ – ja, ich gebe es zu, ich habe immer noch mein altes Nokia Handy (siehe Abbildung) und bin damit völlig zufrieden, denn es kann das, wofür ich es habe: Telefonate führen, SMS senden und empfangen und mir den Weg zeigen.

handy

Was ist jetzt der neueste Trend? Laut Mainstream-Medien vor allem Wearables – genauer gesagt Smartwatches. Diese Entwicklung ist eigentlich eher erstaunlich, da sie entgegengesetzt der Entwicklungen der letzten Jahre ist:
Die Displays der Handys wurden in den letzten Jahren immer größer und hochauflösender, bis man Handys von Tablets kaum mehr unterscheiden konnte. Handys ersetzten langsam Computer.

Und nun?! Smartwatches also? Von Displaygrößen brauchen wir hier gar nicht zu sprechen! Sie klein zu nennen, wäre euphemistisch. Wie soll man damit ein ordentliches Game zocken?

Doch halt, vielleicht haben sich die Handyhersteller ja etwas dabei gedacht …

Es wird ein neuer Trend kreiert und da es dafür eigentlich momentan weder einen Bedarf noch Anwendungen gibt, überlegt man sich rasch einfach einige neue. So soll eine Smartwatch nicht wie die bisherigen Smartphones als mobile Spielekonsole oder Notebookersatz daherkommen, sondern es soll durch neue Anwendungen und neue Möglichkeiten ganz neue Bedürfnisse wecken.

So kann eine Smartwatch z.B. meine Schritte zählen und man munkelt, man kann damit nicht nur telefonieren, sondern auch die Uhrzeit ablesen! Das Ei des Kolumbus wurde gefunden – und alle jubeln.

Das beste bei der Sache ist – der momentane Normalnutzer wird sein Handy sicherlich nicht mit einer Smartwatch ersetzen, aber vielleicht wird es sich zusätzlich  eine Smartwatch kaufen – wo sie doch jetzt auch so schick aussehen. So werden Bedürfnisse neu konstruiert und erschaffen, damit der Rubel weiter rollt.

Dies muss vielleicht auch so sein, denn ohne Geld ist technische Weiterentwicklung nicht möglich.

Ich persönlich werde mir wohl erst dann eine Smartwatch kaufen, wenn man zum Games zocken kein Display mehr braucht, sondern die Inhalte, die man sehen will, einfach in die Luft projiziert werden – aber das wird bestimmt noch einige Jahre dauern.

Im Übrigen muss man sagen, dass die Mainstream-Medien nur sehr verkürzt berichten. Ich denke, es gibt momentan auf dem mobilen Markt sehr viele interessante Entwicklungen neben den Wearables, als Stichworte seien nur genannt: „Internet of Things“ und „alternative Handykonzepte“ (schön nachzulesen bei Chip.de)

Notizen an mich selbst / Denkzettel

Vorsicht, kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

Viele Leute/Journalisten/Philosophen oder sogar Experten (wie wird man eigentlich Experte von Beruf?) sagen, die Leute/Gesellschaft/Menschen seien sehr viel dümmer geworden in den letzten Jahren.

Don't forget! Denkzettel / Notizen an mich selbst

Ein (unausgereifter) Gedanke dazu:

Vielleicht sind die Leute gar nicht dümmer geworden, sondern Leute, die früher nie ein Forum (außer vielleicht ihr Dorfgasthaus einmal wöchentlich beim Stammtisch) hatten, äußern sich jetzt öffentlich und dadurch wird die Bandbreite und auch die Untiefen der verschiedensten Meinungen erstmals sichtbar.

„Die Öffentlichkeit“ war früher  eine Sache von Studierten/Journalisten oder genannten Experten, heutzutage kann eine Meinung egal von wem auch immer zu breitester öffentlicher Relevanz gelangen (mit allen Vor- und Nachteilen) – meistens übrigens durch eine Verlinkung über die großen Medienwebseiten.

Wer weiß, vielleicht wird Dummheit einfach gerne zur Schau gestellt, damit sich der arme unterbezahlte Redaktionspraktikant auch einmal gut und überlegen fühlt?

Darüber hinaus scheinen viele Leute einfach entfesselt und lassen gerne einmal „die Sau heraus“ in dem scheinbar anonymen Netz. Dort können sie scheinbar ohne Konsequenzen ihrem ganzen Frust ohne Nachzudenken nachgeben.

Dass hinter jedem Nickname ein Mensch steckt ist eine sehr einfache und grundsätzliche Wahrheit, die jedoch sehr viele zu vergessen scheinen.

 

 

 

Winter 2014

Zu Weihnachten reise ich immer einige Tage in die „alte Heimat“ zu meinen Eltern nach Oberschwaben. Zeit, ein wenig auszuspannen, bewusst offline zu sein und sich einfach mal anderen Dingen zu widmen.

Also, here we go: Heute mal keine Bilder von Computerspielen, kaputten Festplatten oder Codezeilen, sondern einfach mal ein paar Naturbilder. Ich hoffe, sie gefallen euch.

 

#Clouds, das #Neuland #Internet und Oettinger

Vor gut zwei Wochen wurde bekannt, dass Günther Oettinger (CDU),  als EU-Kommissar vom Energie- zum Digigtal-Ressort wechseln wird. In der Blogsphäre und den sozialen Medien war eine gewisse Fassungslosigkeit zu spüren.

Gestern Abend war die Anhörung vor dem EU-Parlament, die  jeder designierte Kommissar durchlaufen muss, bevor er sein Amt antreten kann. Mit Spannung wurde sie erwartet. Es versprach eine gute Abendunterhaltung zu werden und nicht wenige hofften, dass das Ganze in englischer Sprache stattfinden wird (2010 machten auf Youtube etliche Videos von Oettingers Englischkenntnissen Furore, nachdem er Englisch als ‚Arbeitssprache‘ gefordert hatte) .  Doch auch Sonneborn, seines Zeichens Ex-Chefredakteur der Satire-Zeitung Titanic und mittlerweile Europaabgeordneter konnte den schwäbischen Politiker nicht dazu überreden, in Englisch zu antworten und so antwortete Oettinger in deutscher Sprache.

Doch wie sah das Ganze inhaltlich aus? Das Thema Digitales in Europa ist einfach zu wichtig, um der Versuchung zu erliegen, nur die satirischen Momente zu rezipieren.

Günther Oettinger hatte sich wohl in der Tat gut auf diesen Abend vorbereitet und antwortete auf viele Fragen recht kompetent, obwohl er ja nicht gerade das ist, was man als ‚Digital Native‘ bezeichnen würde.

Zunichte gemacht wurde dies jedoch am Ende durch seine Einschätzung zum Thema ‚Schutz der Bürger im Internet‘ im Hinblick auf die in letzter Zeit auftauchenden Nacktaufnahmen von Prominenten in Europa.  Sein Statement „Wenn jemand so blöd ist und als Promi ein Nacktfoto von sich selbst macht und ins Netz stellt, kann er doch nicht von uns erwarten, dass wir ihn schützen. Vor Dummheit kann man die Menschen nur eingeschränkt bewahren.“ zeigt zwei Dinge.

Erstens ein technisches Manko, denn die Prominenten hatten ihre Fotos nicht ins „Netz gestellt“, sondern die Bilder waren in einem Cloudservice gespeichert worden, der dann gehackt wurde.  Anschließend waren die Bilder von den Tätern ins Netz gestellt worden.

Zweitens die implizite Schlußfolgerung Oettingers, dass, wenn man das Netz nutzt, selbst schuld ist, was mit seinen Daten passiert. Dies ist nicht gerade die Grundhaltung, die für den kommenden EU-Kommissar im Bereich Digitalwirtschaft wünschenswert ist. Die Verantwortung wird hiermit komplett auf den einzelnen Konsumenten geschoben. Man könnte beispielsweise den Menschen, die bei Autounfällen verletzt werden auch sagen, sie seien selbst schuld, denn wer auf die Straße geht, begibt sich ja in die Gefahr, überfahren zu werden und wussten dies ja auch.

Darüber hinaus gab es eine m.E.  weitere entlarvende Bemerkung, als Sonneborn Oettinger auf das ‚Recht auf Vergessen im Internet‘ ansprach und fragte, ob Informationen wie beispielsweise die ‚Filbinger-Affäre‘ oder die Information, dass Oettinger vor vielen Jahren einmal wegen Trunkenheit den Führerschein hatte abgeben müssen dann eventuell gelöscht werden würden. Oettinger meinte hierzu, er sei für ein Recht auf Vergessen im Internet, die Gefahr dass die Informationen damit nicht mehr abrufbar seien, sei  allerdings nicht gegeben, „da dies in den Zeitungen stand, wird das nie vergessen werden können“.

Dies zeigt, wie wenig Oettinger im digitalen Zeitalter angekommen ist und er den Wandel, der sich in der Gesellschaft schon im vollem Gange befindet, nicht wahrnimmt.

Am Ende muss man ihm jedoch eins lassen: Niemals hätte es ein solche Interesse für das Thema und das EP-Hearing gegeben, wäre nicht Oettinger der Kandidat gewesen…

Quellen:

http://www.elections2014.eu/de/new-commission/hearing/20140917HEA64706, abgerufen am 30.09.2014.

http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Oettinger

Warum Digital Na(t)ive? Gedanken zur letzten nicht-digitalen Generation

Ihr werdet euch vielleicht fragen, was das heissen soll: Digital Na(t)ive.

Es ist genau das, was mich beschreibt und zwar aufgrund meines Alters, meiner Erfahrungen, meines Werdegangs.

Ich bin Ende der 70er Jahre geboren.

Das heißt, ich gehöre zur letzten Generation von Leuten ….

  • die noch wissen, wie es war, also es nur zwei Fernsehprogramme und ein paar Dritte dazu gab. Gut, ich wuchs nah am Bodensee auf, da bekam man mit viel Glück noch ORF 1 und 2 und das Schweizer Fernsehen!
  • die noch wissen, was eine Kassette ist und dass man, um das verhedderte Band zu retten, einfach einen Bleistift verwenden kann.
  • die gelernt haben, sich beim Telefonieren kurz zu fassen, weil Ferngespräche so unheimlich teuer waren.
  • die sich, um Hausaufgaben und Referate für die Schule zu machen, um also Wissen zu erlangen, auf die örtliche Bibliothek verlassen mussten und froh waren, wenn es zu einem Thema zumindest ein Buch gab.
  • die ihre ersten Computer-Erfahrungen mit Maschinen wie dem C64er machten, die ohne jegliche grafische Oberfläche waren.
  • ….

Bildquellenangabe: me, myself and i / pixelio.de

Bildquellenangabe: me, myself and i / pixelio.de

 

Was ich damit sagen will – ich bin relativ technikfremd sozialisiert worden und wuchs auf in Zeiten, in denen Dinge wie Privatssphäre auf Facebook, Internetsucht etc. noch keine Rolle spielten, einfach weil die Technik noch nicht so weit war.

Es heisst auch, dass ich mir in einer zweiten, eigen gewählten Sozialisation dieses ganze „Computer- und Medienzeugs“ selbst hart erarbeitet habe.

Für mich ist  nichts davon selbstverständlich, ich bin nicht damit aufgewachsen. Ich kann mich noch an den Tag erinnern, als ich das erstemal jemandem am Telefon fragte, wo er denn sei und ich mir bewusst war, dass damit eine neue Zeit anbricht – denn, rief man früher jemanden an, war klar, wo er ist, zuhause nämlich, da wo das Telefon steht.

Auf jeden Fall gibt es meiner Meinung nach auch einen großen Vorteil für mich: Dadurch, dass ich erst so spät zum Nerd (zur Nerdine) wurde und mich sehr bewusst für diesen Schritt entschied, habe ich vieles zunächst sehr kritisch, aber auch sehr neugierig und voller Freude entdeckt. Ich war begeistert, was in den Jahren zwischen dem C64er meiner Kindheit und meiner Erwachsenenzeit passiert war.

Bildquellenangabe: Rainer Sturm / pixelio.de

Bildquellenangabe: Rainer Sturm  / pixelio.de

Welche Fülle an Möglichkeiten das Internet bot, welche umwerfenden Grafiken die Computer beherrschten …..

Und deswegen Digital Na(t)ive, denn ich bin kein wirklicher Native, da ich dafür zu früh geboren bin, jedoch wurde das Internet meine Heimat und ich hatte die wunderbare Möglichkeit, alles, was sich darin befindet mit den Augen eines Kindes, also naiv, zu entdecken.

Und woran erinnert ihr euch noch aus euer Prä-Digital-Zeit?!

 

 

 

Kickstarter ab Herbst auch in Deutschland

Wie das Branchenportal meedia gerade gemeldet hat, wird es das us-amerikanische Crowdfundingportal Kickstarter wohl ab Herbst auch in Deutschland geben. Ein genauer Zeitpunkt ist momentan noch nicht bekannt.

kickstarter

Darauf haben sicherlich schon viele gewartet – und man darf gespannt sein, was das dann für deutsche Plattformen wie indigogo etc. bedeutet.

Eine nächste Frage wäre dann außerdem, ob die Zahlweise zum ‚backen‘ (=unterstützen) von Projekten auch ausgeweitet werden wird. Momentan kann man nur via Kreditkarte bezahlen, was in den USA sicherlich überlicher ist, als hier.

 

 

Aktuelle Social Media Bildgrößen – Cheat Sheet

Als digitaler Native hat man oft mit den unterschiedlichsten Social-Media-Kanälen zu tun – und diese ändern gefühlt alle 5 Wochen ihr Layout (wie zuletzt nun Twitter und auch Facebook für Unternehmensseiten).
Da im Eifer des Gefechts den Überblick zu behalten, ist nicht immer ganz einfach. Umso mehr freue ich mich, eine wirklich tolle Grafik mit aktuellen Größenangaben zu allen relevanten Social-Media-Kanälen gefunden zu haben.

Dies möchte ich gerne mit euch teilen.

Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Omnicore.
Thank you guys!

 

Social Media Cheat Sheet

Impressionen vom Gamesfest 2014

Gestern war ich mit Tobi und einigen anderen Leuten beim Gamesfest im Computerspielemusum.
Es war ein tolles Event – ein paar Eindrücke könnt ihr auf den Bildern sehen. Allerdings wurde mein Spieltrieb so sehr angeregt, dass ich glatt vergessen habe, weitere Bilder zu machen .. von daher seht ihr nur einen kleinen Auschnitt von all den Dingen, die es dort zu entdecken gibt.

Man kann sich die Dinge nicht nur anschauen, sondern viele einfach auch austesten und gleich mal loszocken! Da werden Kindheitserinnerungen wach und wirklich jeder hat dazu Geschichten zu erzählen.

Dargestellt ist die ganze Geschichte der Computerspielkultur von ihren Anfängen an – mit vielen schönen alten Exponaten, spannenden und kurzweilig geschriebenen Infotexten und vielen Videos. Auch die Internationalität kommt nicht zu kurz und so kann man sich Interviews mit Spieleentwicklern aus der ganzen Welt anschauen.

Eines der Highlights ist sicherlich die Pain Machine. Um sie zu spielen, muss man 18 Jahre alt sein und eine Verzichtserklärung unterschreiben … Was natürlich niemanden dran hindert, diese Maschine, die einen stark an das „Pain Game“ im 1983 erschienen James Bond Film „Sag niemals nie“ erinnert, auszutesten.

Auch der Arcarde-Raum, vollgestopft mit alten Spielautomaten, kann einen für Stunden fesseln und scheint einen auf eine Zeitreise in eine Spielhalle der 80er Jahre mitzunehmen.

Es gäbe noch vieles zu erzählen … Ich werd auf jeden Fall nochmals in das Museum gehen und mir in Ruhe alles anschauen.

Doch nun wieder zum Gamesfest selbt: Dort war das nächste Highlight nämlich das Auftauchen von Gronkh und Sarazar – was natürlich zu massenhaft Fans und Gedränge im ganzen Museum führte. Sie wurden dafür geehrt, Spiele so bekannt und beliebt gemacht zu haben und erhielten dafür auch einen Platz an der Wall of Fame.

Was mir beim gesamten Gamesfest auffiel war, dass das Publikum sehr verschieden war (also nichts von wegen pickelige einsame Nerds oder wie die Klischees auch immer so lauten). Es waren sowohl Männer, als auch Frauen da, Mädchen und Jungen und auch altersmässig war alles abgedeckt, vom Säugling bis zum Rentner. Ich fand das sehr spannend, da es zeigt, dass Computerspiele mittlerweile wirklich in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, mit allen Vor- und Nachteilen, die das bringt.

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